Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der RheinFit Sportakademie GmbH im Rahmen der Vorbereitungslehrgänge für die Teilnahme an Sporteignungsprüfungen an unterschiedlichen Hochschulen in Deutschland.

Die RheinFit Sportakademie (nachfolgend auch Reiseveranstalter genannt) bietet Vorbereitungslehrgänge (nachfolgend auch Vorbereitungscamps genannt) für die Teilnahme an den Sporteignungsprüfungen an der Deutschen Sporthochschule Köln und der Ruhr-Universität Bochum an. Die Vorbereitungslehrgänge finden im Rahmen von 4-tägigen Reisen statt und bieten dem Teilnehmer die Möglichkeit, mit einem gezielten Training unter professioneller Anleitung die sportlichen Fähigkeiten für das Bestehen der Sporteignungsprüfung zu erlangen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Disziplinen Turnen, Schwimmen und Leichtathletik.

Die RheinFit Sportakademie setzt bei der Durchführung der Vorbereitungscamps ausreichend qualifizierte Mitarbeiter ein, die ein gezieltes Training an den Anforderungen für die Sporteignungsprüfungen möglich machen. Die RheinFit Sportakademie kann leider keine Garantie dafür übernehmen, dass die Qualifikation des Teilnehmers nach Absolvierung des Vorbereitungslehrgangs ausreicht, um eine universitäre Sporteignungsprüfung zu bestehen.

Im Interesse der Teilnehmer setzt die RheinFit Sportakademie für die Teilnahme an den Vorbereitungslehrgängen die dazu erforderlichen körperlichen Voraussetzungen voraus. Näheres zu diesem Thema ist in Punkt 12.1 zusammengefasst.

1 Abschluss des Vertrages

1.1 Mit der Anmeldung bei den Sporteignungstest Vorbereitungslehrgängen bietet der Kunde der RheinFit Sportakademie GmbH den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots sind die Leistungsbeschreibungen und die ergänzenden Informationen des Veranstalters für den jeweiligen Lehrgang, soweit diese dem Kunden vorliegen.

1.2 Reisevermittler (z.B.) Reisebüros und Leistungsträger (z.B. Unterkünfte, Beförderungsunternehmen) sind vom Reiseveranstalter nicht bevollmächtigt, Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern, über die vertraglich zugesagten Leistungen hinausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.

1.3 Prospekte sowie Internetausschreibungen, die nicht vom Veranstalter herausgegeben werden, sind für den Veranstalter und dessen Leistungspflicht nicht verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden zum Gegenstand der Lehrgangsausschreibung oder zum Inhalt der Leistungspflicht des Veranstalters gemacht wurden.

1.4 Die Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erfolgen. Bei elektronischen Buchungen bestätigt der Reiseveranstalter den Eingang der Buchung unverzüglich auf elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung der Annahme des Buchungsauftrages dar.

1.5 Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Teilnehmern, für die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

1.6 Der Vertrag kommt mit Zugang der Annahmeerklärung des Veranstalters zustande. Die Annahme bedarf keiner bestimmten Form. Nach Abschluss des Vertrages erhält der Kunde eine Bestätigung.

1.7 Sollte es zu Abweichungen bei den Angaben in der Bestätigung im Vergleich zur Leistungsbeschreibung auf der Internetseite sporteignungstest-koeln.de kommen, stellt die Reisebestätigung das neue Angebot an den Kunden dar. Der Kunde kann dieses ablehnen oder mit Zahlung des Reisepreises annehmen. Der Reisevertrag kommt dann auf Grundlage des neuen Angebotes der Reisebestätigung zustande.

2 Zahlungsbedingungen

2.1 Mit Erhalt der Reisebestätigung und des (Reisepreis-)Sicherungsscheins wird eine Reisepreisanzahlung von 20% des Gesamtpreises und eine ggf. abgeschlossene Reiseversicherung für den Kunden fällig. Die Anzahlung muss innerhalb 14 Tagen an die RheinFit Sportakademie GmbH gezahlt werden. Der Restbetrag des Reisepreises ist bis spätestens 28 Tage vor dem Reisetermin zu zahlen.

2.2 Wird die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend der vereinbarten Zahlungsfälligkeiten geleistet, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung, vom Reisevertrag zurückzutreten und es werden Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5.3 für den Kunden fällig.

2.3 Erfolgt die Anmeldung zu einem Vorbereitungslehrgang weniger als 28 Tage vor Reisebeginn ist mit Erhalt des Sicherungsscheins direkt der Gesamtbetrag zu überweisen.

2.4 Die Reiseunterlagen werden 9-14 Tage vor Reisebeginn an den Kunden versandt.

3 Leistungen / Änderung der Leistungen

3.1 Die vertraglich geschuldeten Leistungen werden durch die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichte Leistungsbeschreibung auf der Homepage www.sporteignungstest-koeln.de in Verbindung mit den Angaben in der schriftlichen Bestätigung seitens des Reiseveranstalters bestimmt.

3.2 Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der Reise nicht beeinträchtigen.

3.3 Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

3.4 Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen der Reise unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.

3.5 Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.

4 Preisänderungen:

4.1 Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Kosten für die Unterkunft entsprechend wie folgt zu ändern:

4.2 Eine Erhöhung ist nur dann zulässig, wenn zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reiseantritt mehr als 4 Monate liegen und die Umstände, die zu der Erhöhung geführt haben, bei Vertragsschluss für den Reiseveranstalter nicht vorhersehbar waren.

4.3 Bei einer zulässigen Preiserhöhung von über fünf Prozent des Reisepreises ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.

5 Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/ Stornokosten:

5.1 Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter unter der nachstehend angegeben Anschrift zu erklären.

RheinFit Sportakademie GmbH
Am Ziegelofen 1
50999 Köln
Deutschland

5.2 Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Dem Kunden wird eine schriftliche Rücktrittserklärung an die Adresse des Reiseveranstalters empfohlen.

5.3 Bei einem Rücktritt oder dem Nichtantritt der Reise durch den Kunden verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen. Die Entschädigung richtet sich nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden und wird wie folgt berechnet:

Rücktritt bis zum 42. Tag vor Reisebeginn 20% des Reisepreises
ab dem 41. Tag bis zum 28. Tag vor Reisebeginn 30% des Reisepreises
ab dem 27. Tag bis zum 22. Tag vor Reisebeginn 35% des Reisepreises
ab dem 21. Tag bis zum 15. Tag vor Reisebeginn 45% des Reisepreises
ab dem 14. Tag bis zum 7. Tag vor Reisebeginn 65% des Reisepreises
ab dem 6. Tag bis zum 2. Tag vor Reisebeginn 70% des Reisepreises
1 Tag vor Reisebeginn 80% des Reisepreises

5.4 Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, dem Reiseveranstalter nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.

5.5 Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere Entschädigung zu fordern, soweit der Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

5.6 Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen unberührt.

6 Kündigung wegen höherer Gewalt

Zur Kündigung des Reisevertrages wegen höherer Gewalt wird auf die gesetzliche Regelung im BGB verwiesen, die wie folgt lautet:

㤠651j:
(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgaben dieser Vorschrift kündigen.

(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“

7 Umbuchungen:

7.1 Ein Anspruch des Kunden auf Änderungen hinsichtlich des Reiseziels, des Reisetermins, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart besteht nicht.

7.2 Eine Umbuchung auf ein, auf der Internetseite www.sporteignungstest-koeln.de aufgeführten, noch verfügbaren Vorbereitungslehrgang ist bis 28 Tage vor Reisebeginn möglich. Wird auf Wunsch des Kunden eine Umbuchung vorgenommen, kann vom Reiseveranstalter eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25€ in Rechnung gestellt werden. Erfolgt der Umbuchungswunsch später als 28 Tage vor Reisebeginn und ist die Umbuchung noch möglich, kann der Reiseveranstalter verlangen, dass die Abwicklung durch Neuanmeldung und gleichzeitigen Rücktritt zu den Bedingungen nach Punkt 5.3 und 5.4 durchgeführt wird. Eine bereits geleistete Anzahlung wird angerechnet.

8 Übertragung des Reisevertrages auf Dritte:

Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass statt ihrer ein Dritter in die Rechte und Pflichten des Reisevertrages eintritt. Bei einer solchen Vertragsübertragung behält sich der Reiseveranstalter vor, eine Bearbeitungsgebühr von 25€ zu erheben. Der Reiseteilnehmer ist berechtigt, den Nachweis zu führen, dass keine oder geringere Kosten entstanden sind. Der Reiseveranstalter ist berechtigt dem Eintritt des Dritten zu widersprechen, wenn dieser den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seine Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Reisende dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.

9 Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Leistungen die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden nicht in Anspruch aus Gründen die ihm zuzurechnen sind (z.B. wegen vorzeitiger Rückreise, Verletzungen oder aus sonstigen zwingenden Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Der Reiseveranstalter wird sich um Erstattung der aufgesparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

10 Mindestteilnehmerzahl:

Der Reiseveranstalter kann wegen Nichterreichens der ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Teilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn er

a) in der jeweiligen Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert sowie den Zeitpunkt bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Kunden spätestens die Rücktrittserklärung zugegangen sein muss, angegeben hat und

b) in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist angibt oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung verweist.

Ein Rücktritt ist spätestens am 28. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären.

Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat der Reiseveranstalter unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen.

Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

11 Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

11.1 Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen des Teilnehmers gegen die Anordnungen der Reisebetreuer und Trainer kann der Teilnehmer von der weiteren Reise ausgeschlossen werden. Die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten, z.B. im Falle einer Begleitung des Teilnehmers nach Hause, haben die gesetzlichen Vertreter des Teilnehmers oder Teilnehmer selber zu tragen. Falls eine sofortige Benachrichtigung des gesetzlichen Vertreters möglich ist, kann der Reiseveranstalter auch die unverzügliche Selbstabholung zulassen.

11.2 Über die Art der Rückführung entscheidet die durch den Reiseveranstalter eingesetzte Lehrgangs-Leitung, ggf. nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten.

11.3 Im Falle des Ausschlusses des Teilnehmers von der weiteren Reise, behält der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis, jedoch muss er den Wert der ersparten Aufwendungen soweit diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

11.4 Kosten, die durch ein grobes Fehlverhalten des Reisenden entstehen (z.B. Straftaten wie Diebstahl, mutwillige Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung, Drogenkonsum o.ä.), gehen zu Lasten des Reisenden.

11.5 Wer schuldhaft Schäden verursacht, wird gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Ersatz herangezogen.

12 Mitwirkungspflichten des Kunden

12.1 Da die Teilnahme besondere Anforderungen an die körperliche Verfassung stellt, bestätigt der Teilnehmer mit der Anmeldung, dass er gesund und sporttauglich ist. Auf Anfrage muss der Teilnehmer eine entsprechende ärztliche Bescheinigung vorlegen können. Erfüllt der Teilnehmer die genannten Anforderungen nicht, bzw. kann er auf Anfrage der RheinFit Sportakademie hierüber den vorgenannten Beleg innerhalb einer gesetzten Frist (mindestens 14 Tage) nicht vorlegen, so ist die RheinFit Sportakademie dazu berechtigt, den Teilnehmer von der Teilnahme an dem Vorbereitungscamp auszuschließen. Sofern die RheinFit Sportakademie von diesem Recht Gebrauch macht, besteht die Pflicht den Teilnehmer darüber innerhalb von 14 Tagen schriftlich zu informieren. Der Teilnehmer ist in diesem Fall von seiner Verpflichtung zur Zahlung des vereinbarten Reisepreises nur dann befreit, sofern der Platz des Teilnehmers an einen anderen Teilnehmer vergeben werden kann. Die Beweislast hierfür obliegt dem Teilnehmer. Zudem verpflichtet sich der Teilnehmer im Interesse einer bestmöglichen Vorbereitung, dass er das Vorbereitungscamp mit dem erforderlichen Engagement absolvieren wird.

12.2 Der Teilnehmer hat selbst für entsprechende Sportbekleidung zu sorgen. Der Teilnehmer erhält mit den Reiseunterlagen eine Liste mit den erforderlichen Kleidungsstücken.

12.3 Die gesetzlichen Vertreter von minderjährigen Teilnehmern sind dazu verpflichtet, diese darüber zu belehren, dass für den Ablauf der Reise und die Sicherheit aller Teilnehmer unerlässlich ist, den Anweisungen der Reisebegleiter und Trainer Folge zu leisten. Diese Pflicht gilt ebenso für bereits volljährige Teilnehmer. Darüber hinaus ist der Reiseveranstalter mit der Anmeldung zur Reise auf wichtige Besonderheiten des Teilnehmers aufmerksam zu machen (Körperliche Beeinträchtigungen, Medikamenteneinnahme, u.Ä.). Zudem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen von notwendigen Reisedokumenten (Kopie des Impfpasses o.Ä.) Ggf. entstehende Nachteile durch die Nichtbefolgung dieser Vorschriften gehen zu Lasten des Reisenden. Diese Pflicht gilt ebenso für bereits volljährige Teilnehmer.

12.3 Mängelanzeige
Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reisende ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstalter einen aufgetretenen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Unterlässt er dies schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.

12.4 Fristsetzung vor Kündigung
Will ein Kunde den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651 c BGB bezeichneten Art nach § 651 e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat er dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Kunden gerechtfertigt wird.

12.5 Reiseunterlagen
Der Kunde hat den Reiseveranstalter zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen nicht innerhalb der vom Reiseveranstalter mitgeteilten Frist erhält.

13 Beschränkung der Haftung

13.1 Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

a) soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder

b) soweit der Reiseveranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Möglicherweise darüber hinaus gehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetzt bleiben von der Beschränkung unberührt.

13.2 Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis je Reisendem und Reise beschränkt. Die Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Kunde und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

13.3 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörrungen, Personen- und Sachschäden in Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, etc.) wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistung des Reiseveranstalters sind

Der Reiseveranstalter haftet jedoch:

a) wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten der Reiseveranstalters ursächlich geworden ist.

14 Ausschluss von Ansprüchen

14.1 Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise nach §§ 651c bis f BGB hat der Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen.

14.2 Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

14.3 Die Geltendmachung ist fristwahrend gegenüber dem Reiseveranstalter unter der nachfolgend angegeben Adresse zu erfolgen.

RheinFit Sportakademie GmbH
Am Ziegelofen 1
50999 Köln
Deutschland
14.4 Nach Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

14.5 Die Frist aus 14.1 gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen, wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651d, 651e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.

15 Verjährung

15.1 Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.

15.2 Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651 c bis f BGB verjähren in einem Jahr.

15.3 Die Verjährung nach Ziffer 15.1 und 15.2 beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

15.4 Schweben zwischen dem Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

16 Versicherungen

16.1 Der Reisende hat die Möglichkeit zusätzliche Reiseversicherungsleistungen über den Reiseveranstalter abzuschließen (z.B. Reiserücktrittsversicherung). Die jeweiligen zusätzlichen Versicherungsangebote sind den entsprechenden Reisebeschreibungen des betreffenden Reiseangebots zu entnehmen.

17 Foto und Videoaufnahmen

17.1 Wurde der Verwendung von Foto- und Videoaufnahmen des Teilnehmers, die während der Reise entstehen, ausdrücklich zugestimmt (bspw. im Zuge des Buchungsvorgangs), dürfen diese wie folgt genutzt werden:

a) Foto- und Videoaufnahmen des Reisenden, die während der Reise entstehen, dürfen zu Werbezwecken im Internet veröffentlicht werden.

b) Foto- und Videoaufnahmen des Reisenden, die während der Reise entstehen, dürfen anderen Kunden zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt werden.

c) Die Einwilligung des Reisenden ist jederzeit widerruflich.

18 Beförderung von Teilnehmern

18.1 Der gesetzliche Vertreter / die gesetzlichen Vertreter ermächtigen den Reiseveranstalter, den minderjährigen Reiseteilnehmer im Kleinbus bzw. im Pkw des Reiseveranstalters zu befördern.

Die Haftungsbeschränkung des Reiseveranstalters gemäß Ziffer 13 gilt auch für Schäden, die sich während / im Zusammenhang mit der Beförderung des Reiseteilnehmers im Kleinbus bzw. im Pkw des Reiseveranstalters ereignen.

19 Gerichtsstand

19.1 Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.

19.2 Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgebend.

19.3 Für Klagen gegen Kunden bzw. Vertragspartner des Reiseveranstalters, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters vereinbart.

20 Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

20.1 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages und der zu Grunde liegenden Reisebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages oder der Reisebedingungen zur Folge. Änderungen von Angaben im Reiseprospekt bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Stand Januar 2017

RheinFit Sportakademie GmbH
Am Ziegelofen 1
50999 Köln
Deutschland